Akkuschrauber Tipps

Tipps zur Akku-Lagerung
Pflege / Reinigung des Akkuschraubers
Akkuschrauber und Sport…ein Fitnesstip?

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Tipps zur Akku-Lagerung

Die Korrekte Akku-Lagerung hängt vom Akkutyp ab. Die drei am meisten verwendeten Akkutypen haben wir hier einmal, in Bezug auf Ihre Lagerung, vorgestellt.

Neu gekaufte Geräte, haben heutzutage zu 90% den Lithium Ionen Akku. Andere Akkus sind in Älteren Geräten zu finden, oder manchmal noch  unteren Preissegment „verbaut“. Wir wollten dies nicht außen vor lassen und haben daher auch NiCd und NiMH Akkus mit aufgelistet.

Nickel Cadmium (NiCd)

Der Nickel Cadmium Akku ist im Vergleich der hier genannten Akkutypen, im Mittelfeld,12 V NiCd Akku von Bosch - akku-lagerung wenn es um die Selbstentladung geht. Er verliert 10-15% seiner Ladung im Monat. Die Empfohlene Ladung von 40-60% entspricht der von NiMH Akkus. Allerdings verträgt dieser NiCd-Akkutyp auch mal kühlere Temperaturen, was der NiMH nicht tut. Eine ideale Lagerung sollte dennoch bei ca. 20°C stattfinden.

Nickel Metallhydrid (NiMH)

NiMH Akkus haben die höchste Selbstentladung im Vergleich dieser 3 Akkutypen. Ni-MH Akku - akku-lagerungSie verlieren bis zu 20% Ihrer Ladung im Monat . Je nach Häufigkeit des Gebrauchs, sollte man NiMH Akkus ruhig mal alle 2 Monate „nachladen“. Dies würde der bestmöglichen Lagerung entsprechen. Wie bei allen Akkus sollte man auch hier immer auf ausreichend Ladung achten. Ideal ist eine Ladung von 40-60% der Gesamtkapazität. Eine Lagerung bei Zimmertemperatur wird von allen Herstellern empfohlen.

Lithium Ionen (Li ion)

Lithium Ionen Akkus eignen sich ideal zur längerfristigen Lagerung, da Sie eine sehr Lithium Ionen Akku - akku-lagerunggeringe Selbstentladung haben. Sie verlieren gerade mal max. 2% Ihrer Ladung im Monat. Laut verschiedener Quellen ist die optimale Lagertemperatur im Bereich von  15-25°C. Was im Allgemeinen bedeutet, das die Akkus bei Raumtemperatur gelagert werden können.  Dadurch das Lithium Ionen Akkus sehr empfindlich auf Tiefenentladung reagieren und in diesem Zustand Schaden nehmen können, wird im Allgemeinen eine Ladung von 60% der Gesamtkapazität empfohlen.

 

Natürlich sollten alle Akkus vor dem Gebrauch dann wieder komplett geladen werden. Womit wir kurz auf die Aktuellen „Standards“ der Hersteller kommen möchten. Die meisten Hersteller bieten Akkus mit Ladestandsanzeige an, dies erleichtert das Laden auf die korrekte „Akku-Lagerungs-Spannung“. Auch das die Entladefunktion von Ladegeräten spielt eine wichtige Rolle, den damit kann man den Memoryeffekt entgegenwirken. Dies betrifft zwar hauptsächlich die Akkus vom Typ NiCd, aber auch die „moderneneren“ Akkus sollte man, nach rund 50 Teilladezyklen, entladen und wieder voll aufladen.

TROTEC PSCS Akku-Bohrer, 10 – 16 V

Pflege / Reinigung des Akkuschraubers

Warum ist die Akkuschrauber Pflege so wichtig?  Das ist eigentlich ganz einfach erklärt. Keiner hat Lust 100.- Euro oder mehr für einen Akkuschrauber zu zahlen, den er einige male nutzt und dann brennt der Motor durch, weil es verdreckt ist, oder das Getriebe geht kaputt nur weil man die Maschine nicht gereinigt hat.  Also spart es Geld und Nerven die Maschine während und nach dem Gebrauch zu reinigen. Das kostest nicht einmal viel Zeit und man kann die Lebensdauer deutlich verlängern. Hier folgen unsere Tipps zu Akkuschrauber Pflege.

Akkuschrauber Pflege während der Nutzung

Beim Ein- oder Ausdrehen von Schrauben fällt kaum Späne an. Lediglich kleinste Staubpartikel entstehen, sodass hierbei keinerlei Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen.

Sollte man jedoch die Bohrfunktion eines Akku-Bohrschraubers einsetzen, sieht das schon anders aus. Egal ob man hier Löcher für Schrauben vorbohrt, Löcher für Dübel, oder was auch immer gerade anfällt, es entstehen Bohrspäne. Die Einsatzgebiete in Bereich „Bohren“ sind dabei, Plastik, Holz, Aluminium, Mauerwerk. Wobei letzeres in der Regel nur mit Akku-Schlagbohrschraubern Sinn macht.

Um bereits schon beim Bohren das Gerät zu schützen bietet es sich immer an, mit einem Staubsauger direkt beim bohren alles abzusaugen. Hierbei benötigt man natürlich eine zweite Person, die den Staubsauger hält. Wenn man auf einer Werkbank arbeitet, kann man auch das Saugrohr so positionieren, dass man es auch ohne die Hilfe einer zweiten Person schafft, die Späne abzusaugen.

Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass man die Späne nicht gleich auf dem Boden hat und sie hinterher z.B. nur mühsam aus den Langflorteppich, oder anderen Böden bekommt.

Wer hier also vorher alles richtig vorbereitet, hat hinterher weniger zu reinigen.

 

Akkuschrauber Pflege nach Gebrauch und Lagerung

Nachdem man mit seiner Arbeit fertig ist sollten den Akkuschrauber oder Bohrschrauber zumindest mit einem weichen Tuch von den Staubpartikeln und/oder Bohrpartikeln befreien. So können Getriebe gereinigt und der Motor vor einer unnötigen Überhitzung geschützt werden, denn die Staubpartikel bilden hier eine Schicht die Luft nicht mehr richtig an den Motor lässt.

Kompressor - Akkuschrauber PflegeDie Nutzung eines Kompressors oder auch „Luft aus der Dose“ sollte man je nach Nutzung des Gerätes ebenfalls in regelmäßigen Abständen in Erwägung ziehen. Mit der Druckluft bekommt man die meisten Spanreste und Staubpartikel wieder aus der Maschine.
Drucklusft Dose - Akkuschrauber Pflege

Nach der Reinigung sollten die Maschinen in den, meist mitgelieferten, Maschinenkoffer gelegt werden.

Da der „größte“ Feind aller elektrischen Geräte die Feuchtigkeit ist, sollte eine Lagerung im Keller, der Garage, oder anderen Orten an denen es feucht ist nicht stattfinden. Lagern Sie Ihren Akkuschrauber am Besten in der Wohnung an einem trockenen Ort. Im Flurschrank, auf dem Hängeboden, auf dem Kleiderschrank…es findet sich schon ein geeigneter Platz. Dies kommt auch der Lagerung der Akkus zugute, die wir Ihnen ja ebenfalls auf unserer Seite, weiter oben, erklärt haben. Denn wenn Akkus „artgerecht“ gelagert werden, um Schäden zu vermeiden, haben Sie eine weitaus größere Lebenserwartung.

 

Angebote zur Reinigung

Akkuschrauber und Sport…ein Fitnesstip?

Passt das denn überhaupt zusammen?

Kurz gesagt, ja. Wobei es hier weniger um Fitness geht als mehr um Designsport. Seit 2003 gibt es das sogenannte Akkuschrauberrennen. Es wurde von einem Professor an einer Fakultät in Hildesheim erfunden. An dem Rennen nehmen von Jahr zu Jahr mehr Designhochschulen und Studenten teil.

 

Das Reglement ist sehr einfach – Es werden Leichtbaufahrzeuge gebaut, die mit einem handelsüblichen Akkubohrschrauber betrieben werden. Dies sind 18 V, 41 Ampere Maschinen mit rund 740 Watt oder einem PS. Die Akkukapazität ist hierbei auf 1,5 Ah festgelegt.

Das Team selbst besteht hierbei auf bis zu fünf Studierenden und es dürfen pro Hochschule nur 2 Teams teilnehmen. Das Fahrzeug selbst wird in einer Box mit den Maßen  78x52x30cm zur Startline getragen. Die Box selbst darf Bestandteil des Fahrzeugs sein. Das Leichtbaufahrzeug muss dabei in 3 Minuten aufgebaut sein. Die Fahrzeugbreite darf nicht mehr als 900mm betragen und es muss mehrspurig sein. Desweiteren muss es für einen Fahrer Platz bieten. Das Gewicht des Fahrers sollte hier 70 kg betragen. Wenn ein Fahrer weniger wiegt, wird das mit zusätzlichem Gewicht ausgeglichen. Selbstredend, dass die Fahrzeuge und Fahrer hier vorher gewogen werden. Der Akkubohrschrauber selbst wird beim Start eingebaut.

Die Gewinner der Letzten Jahre:

  1. 2003: Team V12
  2. 2004: Team Les Dieux de fig. fam.
  3. 2005: Team M58 WG
  4. 2006: Team 30+ (HAWK Hildesheim)
  5. 2007: Team Fahrstuhl (HAWK Hildesheim)
  6. 2009: Team Windstärke 18V (FH OOW Emden)
  7. 2011: Team BÄÄÄÄMden (Hochschule Emden-Leer)
  8. 2013: Team Papercut (Hochschule Emden-Leer)
  9. 2016: Team Screwdriver (Ostfalia Hochschule)
  10. 2018: Das 10te Rennen wird am 09.06.2018 ausgetragen